Vortrag Fluhr kleinZusammenarbeit in der Geburtshilfe verbessern

Mitte Mai hatten der Arbeitskreis Geburtshilfe des Deutschen Hebammenverbandes in Zusammenarbeit mit Chefarzt Dr. Holger Kaufmann ins Heidelberger St. Josefskrankenhaus zum zweiten Mal zum „Runden Tisch Geburtshilfe Heidelberg“ geladen.

Dieses Forum wurde im März dieses Jahres ins Leben gerufen und soll die Zusammenarbeit aller Beteiligten rund um Schwangerschaft und Geburt verbessern.

Der Einladung waren viele freiberufliche und angestellte Hebammen, Vertreter aller Heidelberger Geburtskliniken, niedergelassene Frauenärzte und Kinderärzte sowie Beratungsstellen wie zum Beispiel Pro Familia gefolgt. Zwei Themen standen im Zentrum dieses Treffens: Zum einen ging es um die Vorbeugung von Neugeboreneninfektionen mit B-Streptokokken, dem häufigsten Erreger der Neugeborenensepsis. Hierzu gab PD Dr. med. Herbert Fluhr von der Frauenklinik ein Impulsreferat über den aktuellen Kenntnisstand und die nationalen und internationalen Empfehlungen, anhand derer anschließend alle die optimale Vorgehensweise diskutierten.

Der zweite Punkt drehte sich um die Verbesserung der Kommunikation zwischen Entbindungsklinik, nachsorgenden Hebammen und Kinderärzten. Im Gespräch wurde der Bedarf zwischen den verschiedenen Berufsgruppen deutlich und mögliche Konzepte entwickelt. Die Universitätsfrauenklinik und das St. Josefskrankenhaus stellen bereits jetzt sogenannte Überleitungsbögen für die weitere Betreuung aus. Es war ein erfolgreiches Treffen zum Wohl der uns anvertrauten Mütter und Kinder. Eine Fortsetzung ist für September geplant. (ckl)

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Letzte Aktualisierung

06. Oktober 2017