St. Josefskrankenhaus Heidelberg GmbH

Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg · Landhausstr. 25 · 69115 Heidelberg (Weststadt) · st.josefskrankenhaus.de

  • Slideshow
  • Slideshow
  • Slideshow

Notfall24h Interdisziplinäre Notfallambulanz
Tel: 06221/526-888

Info & Service

Letzte Aktualisierung

18. Mai 2012

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Chöre und Solisten für einen guten Zweck - Benefizkonzert zugunsten des Hospizes Louise

schlulied vorneVoll besetzte Bänke bis in die hinteren Reihen - in die Heidelberger Providenzkirche hatten am vergangenen Wochenende der „Chorus Vocalissimo", der Projektchor des St. Josefskrankenhauses sowie mehrere Solisten zu einem abwechslungsreichen Konzertabend geladen. Damit warb der Förderverein des Hospizes Louise für Spenden, die für die Hospizarbeit verwendet werden. Am Ende stand ein erfreulicher Betrag von mehr als 1.700 Euro, der dem Haus in der Weststadt zugeht.

Eine spannende Mischung aus klassischen und geistlichen Chorwerken, Filmmusik-Stücken und poppigen Arrangements zeichnete den Abend aus. Mit Michael Schütz' „Wir haben Gottes Spuren festgestellt" eröffnete der Projektchor des St. Josefskrankenhauses den Abend. Roland Blatz, 1. Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins, begrüßte die zahlreichen Gäste und berichtete kurz von der Arbeit im Hospiz und des Fördervereins. Die Violinistinnen Susanne und Stephanie Phieler sorgten gemeinsam mit Organist Klaus Petzel mit ihren instrumentalen Zwischenspielen für besinnliche Momente, die zwischen Chor-Liedern und Lesungen überleiteten. Die beiden Chöre sangen aus voller Kehle und füllten die Providenzkirche aus: Gospels wie „Teach me, Lord", stimmungsvolle, orchestrale Werke wie „Let there be Light" oder poppige Stücke a la „Only Time" beeindruckten das Publikum. Höhepunkte waren aber die Gesänge von Sopranistin Ewa Olszewska, die im Zusammenspiel mit Flötist Jörg Dieringer den letzten Winkel der Providenzkirche mit ihrer Stimme ausfüllte. Die Konzertarie „Villanelle" bescherte den Zuhörern Gänsehaut auf dem Rücken.

Die kurzen, von Chormitgliedern vorgelesenen Texte erinnerten das Publikum an das zentrale Thema des Abends: „Die Brücke der Trauer" von Jörg Zink oder Rainer Maria Rilkes „Herbst" sprachen vom Tod und Abschiednehmen. Mit dem Lied „Wie ein Fest nach langer Trauer" setzten der „Chorus Vocalissimo" und der Projektchor des St. Josefskrankenhauses einen schönen Schlusspunkt. Jutta Kirchhof, 2. Vorsitzende des Fördervereins, dankte am Ende allen Beteiligten für ihr großartiges Engagement. Sie wies gleichzeitig auf die Notwendigkeit von solchen Veranstaltungen und den damit einhergehenden Spenden hin. Ohne Förderverein und somit ohne Spenden gäbe es kein Hospiz, da die Krankenkassen lediglich 90% der in einem Hospiz anfallenden Kosten decken dürfen. (ckl)