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Letzte Aktualisierung
Montag, 21. September 2009
Das St. Josefskrankenhaus gratuliert 19 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen zum Examen
19 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen haben an der Krankenpflegeschule des St. Josefskrankenhauses ihr Examen bestanden. Drei von ihnen werden in Festanstellung von der Klinik übernommen.
Hinter den Schülerinnen liegen 36 Monate Vermittlung von Theorie und Praxis. Das Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflegerin hat sich in den letzten Jahren erweitert, angepasst an die demographischen Veränderungen unserer Gesellschaft und an die Erfordernisse modern geführter Krankenhäuser und anderer Pflegeeinrichtungen. Somit greift die Ausbildung die Zielsetzung der klassischen stationären Krankenpflege genauso auf wie die der Gesundheitsvorsorge und -erhaltung, der Rehabilitation, der ambulanten Nachsorge, der häuslichen Pflege und vieles mehr. Die Vermittlung von fachübergreifenden Fähigkeiten wie Kommunikation, Organisation und Projektmanagement spielt hierbei eine wesentliche Rolle, um ganzheitliche, befriedigende Lösungen im vielseitigen, aber auch herausfordernden Berufsalltag der Pflegekräfte finden zu können.
In der Krankenpflegeschule des St. Josefskrankenhauses unter Leitung der Diplompflegepädagogin Gisela Pittius wird viel Wert auf eine partnerschaftliche Atmosphäre und persönliche Lernbegleitung der Auszubildenden bei gleichzeitig hohem Standard gelegt. Neben der Ausrichtung auf berufsspezifische Kompetenzbereiche ist die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis von großer Bedeutung. Ein ständiger Austausch mit den Ausbildern und auch mit den Schülern der älteren Semester ist selbstverständlich.
22 junge Menschen können jeweils am 1. Oktober ihre Ausbildung beginnen. Es erwarten sie in den nächsten drei Jahren 2100 Stunden Theorie und 2500 Stunden praktische Ausbildung, aufgeteilt in Blockunterricht und Praxiswochen in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. So ist ein Einsatz auf einer internistischen Station im St. Josefskrankenhaus genauso obligatorisch wie ein Einsatz im Hospiz in der Begleitung Sterbender, während z.B. ein Einsatz auf der Intensivstation wie auch ein Auslandseinsatz von den Auszubildenden frei gewählt werden kann.
Das Mindestalter beim Antritt der Ausbildung ist heute nicht mehr gesetzlich festgeschrieben, unerlässlich ist jedoch „eine gewisse persönliche Reife und stabile Konstitution" erläutert Gisela Pittius. „Menschen zu pflegen, heißt Menschen in Krisensituationen zur Seite zu stehen." Bereits in ihrem ersten Praxiseinsatz sind die jungen Auszubildenden diesbezüglich in ihrer neuen Rolle gefordert. Um einen ersten Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder von Pflegenden zu erhalten und den eigenen Berufswunsch festigen zu können, empfiehlt die Schulleiterin ein Kurzpraktikum in einem Krankenhaus und in einer Altenpflegeeinrichtung. Weitere Voraussetzungen sind eine gute Mittlere Reife bzw. das Abitur.


