Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

CIRS

Ein wesentlicher Baustein unseres Risikomanagements ist unser internes Berichtssystem für Beinahezwischenfällen, die neben der internen Aufarbeitung zusätzlich von unabhängigen Experten des überregionalen CIRS-Netzwerk-Deutschland analysiert und bewertet werden. Hierzu hat das St. Josefskrankenhaus Heidelberg mit dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) Berlin einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.


Was ist das KH-CIRS-Netz-Deutschland

Das Krankenhaus-CIRS-Netz-D ist ein überregionales und einrichtungsübergreifendes Berichts- und Lernsystem für sicherheitsrelevante Ereignisse im Krankenhaus. Es dient dem interprofessionellen und interdisziplinären Lernen aus Ereignissen, die in allen Krankenhäusern von Bedeutung sein können.
Unerwünschte Ereignisse, die das ungewollte Ergebnis einer Behandlung sind, gefährden die Patientensicherheit. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) für Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse ein. Das wichtigste Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit ist daher das gemeinsame Lernen aus Fehlern.

Unsere Sicherheitskultur ist Bedingung für ein erfolgreiches Fehlermanagement. Die offene Auseinandersetzung mit Beinahezwischenfällen und Fehlern liefert das nötige Wissen für ihre Handhabung. Fehlermanagement umfasst im Einzelnen das frühzeitige Erkennen von möglichen Fehlerquellen sowie die frühzeitige Einleitung von Maßnahmen, Fehler zu verhindern oder ihre schädlichen Folgen abzuwenden.

Weitere Informationen zu CIRS finden Sie auch unter www.kh-cirs.de