Kardiologie & Angiologie
Chefarzt: PD Dr. Carsten Krüger

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Die Behandlung von Rhythmusstörungen des Herzens am St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Das Herz pumpt Blut in den Kreislauf, indem es sich pro Tag etwa 100.000 Mal zusammenzieht und wieder entfaltet, vergleichbar mit einem Blasebalg. In Ruhe genügen dafür 60 bis 80 Schläge pro Minute, bei gut trainierten Athleten können auch weniger Herzschläge pro Minute ausreichend sein. Unter Belastung schlägt das Herz schneller. Mit zunehmendem Alter nimmt die maximale Geschwindigkeit, mit der das Herz unter gesunden Bedingungen schlagen kann, ab.

Unser Leistungsangebot für Patienten mit Herzinsuffizienz

Bei den Herzrhythmusstörungen unterscheidet man zwischen einem zu langsamen (Bradykardie) und einem zu schnellen Rhythmus (Tachykardie).

Bradykardie

Ein zu langsamer Herzschlag macht sich in der Regel durch Leistungsschwäche, Schwindel, bis hin zu plötzlich einsetzender Bewusstlosigkeit (Synkope) bemerkbar. Bradykardien treten in der Regel erst in höherem Lebensalter auf. Meist ist ein einfaches EKG für die Diagnosestellung ausreichend. Wenn es sich nicht um eine vorübergehende Störung handelt, deren Ursache beseitigt werden kann, ist ein Schrittmacher in der Regel die einzige Therapiemöglichkeit.

Tachykardie

Ein zu schneller Herzschlag kann viele Ursachen haben, und die Abklärung ist deutlich komplexer als bei den Bradykardien. Dennoch ist auch hier der wichtigste Schlüssel zur Diagnose ein EKG. Tachykardien machen sich durch ein Gefühl von Herzrasen und/ oder Herzstolpern bemerkbar. Während der Tachykardie ist die Leistungsfähigkeit in der Regel ebenfalls beeinträchtigt, und wie bei den Bradykardien kann Schwindel bis hin zur Bewusstlosigkeit auftreten. Insbesondere an vorerkrankten Herzen können lebensbedrohliche Tachykardien auftreten, bis hin zum Sekundenherztod. Die Behandlung der Tachykardien hängt vom Risiko und/ oder dem Leidensdruck der Patienten ab. Zur Anwendung kommen medikamentöse und ablative Verfahren. Bei den ablativen Verfahren wird eine direkte Ausschaltung der Rhythmusstörung am Herzen mittels Katheter durchgeführt. Bei lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen kann die Implantation eines ICD (Interner Cardioverter Defibrillator) notwendig sein.

Unser Angebot auf einen Blick:

  • Herz-Schrittmacher
  • Interne Cardioverter Defibrillatoren (ICD)
  • Langzeit-EKG, Ereignisrecorder, Implantierbare Ereignisrecorder
  • Elektrophysiologische Untersuchung
  • Katheterablation von atrialen und ventrikulären Tachykardien, AV-(nodale)-Reentrytachykardien, Vorhofflattern, Vorhofflimmern
  • Occluder des linken Vorhofohr (LAA)

Das Team

  • PD Dr. med. Carsten Krüger
    Chefarzt Innere Medizin, Kardiologie & Angiologie

  • Prof. Dr. med. Feraydoon Niroomand
    Leitender Arzt Invasive Kardiologie/ Rhythmologie

  • Dr. med. Rüdiger Bischoff
    Leitender Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

  • Dr. med. Iris Hohenadel
    Oberärztin Innere Medizin, Pneumologie und Allergologie

  • Adrian Willersinn
    Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

Weiterführende Informationen

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