Kardiologie & Angiologie
Chefarzt: PD Dr. Carsten Krüger

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Die Behandlung der Herzinsuffizienz (Herzschwäche) am St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Die verminderte Leistungsfähigkeit des Herzens, also die Herzinsuffizienz oder Herzschwäche, führt dazu, dass Sie schneller unter Atemnot leiden und rascher ermüden. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer vermehrten Einlagerung von Körperwasser, meist einhergehend mit einer Zunahme des Körpergewichts und - bei Fortschreiten der Erkrankung - mit aufsteigenden Schwellungen der Beine.

Die Einlagerung von Körperwasser ist im Verbund mit einer Erhöhung des Widerstands der Blutgefäße ein Kompensationsmechanismus für die mangelnde Herzleistung. Dieser Mechanismus belastet jedoch das ohnehin geschädigte Herz zusätzlich. Damit wird ein Teufelskreis eingeläutet, der in seiner Auswirkung gefährlicher ist als beispielsweise viele Krebserkrankungen.

Die Herzinsuffizienz ist die gemeinsame Endstrecke fast aller Erkrankungen des Herzens. Die Behandlung der Herzinsuffizienz beginnt deshalb mit der Feststellung der auslösenden Ursache. Ursachen können (in der Reihenfolge der Häufigkeit) ein Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Herzmuskelerkrankungen, Erkrankungen der Herzklappen, Rhythmusstörungen oder Stoffwechselerkrankungen sein.

Neben der Behandlung der zugrunde liegenden Ursache sollte dann natürlich vor allem die Therapie der Herzinsuffizienz selbst im Vordergrund stehen. Dies erfordert auch eine Beratung zum Lebensstil, beinhaltet darüber hinaus aber auch eine medikamentöse Behandlung und gelegentlich minimal-invasive operative Eingriffe. Als letzte Behandlungsoptionen können in seltenen Fällen ein Kunstherz oder eine Herztransplantation erforderlich werden. 

Im St. Josefskrankenhaus gehen wir dabei zunächst immer von der am wenigsten eingreifenden Behandlung aus - größere operative Eingriffe erfolgen erst, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind. Gemeinsam gehen wir so Schritt für Schritt in Ihrem individuellen Therapieplan.

Unser Leistungsangebot für Patienten mit Herzinsuffizienz

  • Echokardiographie mit Gewebedoppler und Strain-Analyse
  • Magnetresonanztomographie des Herzens
  • Herzkatheter
  • Herzmuskelbiopsien
  • Genetische Untersuchung
  • Ablative Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Qualität schwarz auf weiß

 

Wir verfügen über die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Die Kardiale Kernspintomograhie

Bei der kernspintomografischen Untersuchung des Herzens (Kardio-MRT) können - als Ergänzung zu vorherigen Untersuchungen wie EKG und Ultraschall - spezielle medizinische Fragen weiter abgeklärt werden. Neben der Durchblutung des Herzmuskels über die Herzkranzgefäße wird die Pumpkraft des Herzens genau beurteilt, sowie Areale eventuell abgelaufener Herzinfarkte exakt festgestellt. In vielen Fällen kann anhand der Beurteilung des Kardio-MRT-Befundes eine Herzkatheter-Untersuchung vermieden werden.

Das Kardio-MRT ist für den Patienten schmerzfrei und sehr schonend. Es kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Die Untersuchung in der MRT-‚Röhre‘ dauert je nach Aufwand etwa 30 bis 45 Minuten. Meist wird dem Patienten über eine Armvene ein Kontrastmittel zur besseren Darstellung des Herzmuskels und seiner Durchblutung verabreicht. Oft wird auch für wenige Minuten ein Medikament (Adenosin, ggf. alternativ Dobutamin) verabreicht, das eine körperliche Belastungssituation nachahmt.

Das Team

  • PD Dr. med. Carsten Krüger
    Chefarzt Innere Medizin, Kardiologie & Angiologie

  • Prof. Dr. med. Feraydoon Niroomand
    Leitender Arzt Invasive Kardiologie/ Rhythmologie

  • Dr. med. Rüdiger Bischoff
    Leitender Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

  • Dr. med. Iris Hohenadel
    Oberärztin Innere Medizin, Pneumologie und Allergologie

  • Adrian Willersinn
    Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

Weiterführende Informationen

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