Gastroenterologie
Chefarzt: Prof. Dr. Erhard G. Siegel

T 06221 526-880
F 06221 526-885
sek-gastroenterologie@st.josefskrankenhaus.de

Pneumologie am St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Der Fachbereich der Pneumologie befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Lungenerkrankungen, unter anderem Asthma, Allergien, chronische Bronchitis, Lungenentzündungen, die frühe Erkennung und Abklärung von Lungenkrebs sowie Schlafstörungen und deren Folgen. Nachdem es sich hier oftmals um chronische Erkrankungen und Patienten mit einer langen Krankheitsgeschichte handelt, verstehen wir es als unsere Aufgabe, auf Augenhähe mit Ihnen gemeinsam die Vielfalt der Therapiemöglichkeiten abzuklopfen und Sie partnerschaftlich zu begleiten.

Prof. Dr. med. Erhard G. Siegel
Chefarzt
Ärztlicher Direktor

Facharzt für Innere Medizin
Gastroenterologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin
Past-Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 2015-2017
Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 2013-2015

Kontakt und Terminvereinbarung

Gastroenterologie
Sekretariat: Sabine Thürnagel

T 06221 526-880
F 06221 526-885
sek-gastroenterologie@st.josefskrankenhaus.de

Sprechstunden nach Vereinbarung

 

Unser Leistungsspektrum

  • obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale und COPD: Diagnostik, Lungenfunktion mit Blutgasanalyse, individuelle Anpassung der Inhaliergeräte  an Vorerkrankungen, Schulung der Inhalationstechnik, auf den Patienten abgestimmtes Training des Abhustens und der Lippenbremse, Raucherentwöhnung Erstberatung (unser Krankenhaus ist zertifiziertes Krankenhaus für Asthma und COPD nach der DMP Richtlinie § 137 f SGB).
  • Lungenemphysem (Lungenüberblähung): Ausschluß des angeborenen Alpha 1 Antitrypsinmangels, hochauflösender Computertomogramm zur Erfassung größerer Emphysemblasen und ggf. Entfernung, Lungenfunktion.
  • Chronischer Sauerstoffmangel: Einleitung einer Sauerstoff Langzeit Therapie für Zuhause.
  • Atemversagen: Beginn nicht invasiver Beatmungstechniken zur Entlastung der Atemarbeit.
  • Lungentumoren: Probeentnahme im Rahmen einer Lungenspiegelung mit einem biegsamen Schlauch mit einem Durchmesser von 2-3 mm in Kurznarkose, Staging (Umgebungsuntersuchung zum Ausschluß von Metastasen), Lungenfunktion zur Beurteilung der Operabilität, Vorstellung im Tumorboard zur Entwicklung eines auf den Patienten individuell zugeschnittenen Therapiekonzeptes (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, neuere Therapiemöglichkeiten) bzw. Festlegung von Verlaufskontrollen.
  • Pleuraerguß (Rippenfellwasser): Abklärung der Ursache durch Punktion (Entnahme) und Aufarbeitung bezüglich Bakterien, Viren sowie bösartigen Zellen, ggf. Einlage eines Dauerkatheters in den Rippenfellraum oder Pleurodese (Verklebung der Rippenfellblätter). 
  • Lungengerüsterkrankungen: Abklärung der Ursache durch spezielles hochauflösendes Computertomogramm  und Lungenspiegelung mit BAL (große Spülung der Bronchien und Alveolen, also Lungenbläschen, zur Gewinnung der Zellen) und Entnahme von transbronchialen (durch die Bronchien ins Lungengewebe gehenden) Probeentnahmen, angepasste Therapie, Lungenfunktion zur Beurteilung der Schwere der Erkrankung.
  • Pneumonie (Lungenentzündung): nach Versagen der ersten Behandlung Gewinnung der Erreger durch ausgedehnte mikrobiologische Diagnostik und angepasste Therapie, Atemtherapie, ggf. Entfernung von Schleimpfröpfen aus den Bronchien über eine Lungenspiegelung, um die Belüftung der Lunge wieder herzustellen, ggf. zusätzliche Behandlung einer bronchialen Obstruktion. 
  • Schlafapnoe Syndrom: erste Messung zur Erfassung von Atempausen im eigenen Zuhause, um zu prüfen, ob eine Vorstellung in einem Schlaflabor notwendig ist (nur eingeschränkt verfügbar).
  • Vorträge für Patienten und Ärzte zur Raucherentwöhnung und Burteilung der Risiken der neuen Verdampfer

Flexible Bronchoskopie

Die Bronchoskopie (Spiegelung der Lungen) ist eine schmerzlose Untersuchung, die in der heutigen Zeit mit einem flexiblen, also biegsamen und bleistiftdünnen Schlauch durchgeführt wird, der durch die Nase durch die Luftröhre in die Bronchien geschoben wird. Dabei folgt man den natürlichen Atemwegen - hierbei bleibt neben dem schmalen Untersuchungsgerät ausreichend Raum für die Atemluft.

Das Team

  • Prof. Dr. med. Erhard G. Siegel
    Chefarzt
    Ärztlicher Direktor

  • Dr. med. Silja Mcintyre
    Ltd. Oberärztin

  • Dr. med. Andreas Baier
    Oberazt
     

  • Dr. med. Iris Hohenadel
    Oberärztin

  • Dr. med. Thomas Martin
    Oberarzt

Weiterführende Informationen