Kardiologie & Angiologie
Chefarzt: PD Dr. Carsten Krüger

T 06221 526-770
F 06221 526-700
sek-kardiologie@st.josefskrankenhaus.de

Die Kardiologie im St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung für Kardiologie ist - über die allgemeine Innere Medizin hinaus  - die Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Herzkrankheiten. Dazu gehören neben einer ausführlichen Besprechung der Symptome des Patienten die körperliche Untersuchung, die EKG- und Ultraschall-Diagnostik, sowie zur weiteren nicht-invasiven Abklärung die Magnetresonanz-Tomografie (MRT). Eine Herzkatheter-Untersuchung (Koronarangiografie, ggf. einschließlich Bypass-Darstellung), wird bei Bedarf zur invasiven Diagnostik durchgeführt, sowie zwecks Therapie Ballondilatationen / Implantationen von Stents.

PD Dr. med. Carsten Krüger
Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Kontakt und Terminvereinbarung

Kardiologie
Sekretariat: Margot Sandmaier

T 06221 526-770
F 06221 526-700
sek-kardiologie@st.josefskrankenhaus.de

Sprechstunden nach Vereinbarung unter: Kardiologie-Hotline: 06221/526-777
In der Regel kann die Herzkatheteruntersuchung ambulant erfolgen. Im Falle einer hierbei direkt durchgeführten PTCA/Stentimplantation ist eine kurze stationäre Aufnahme erforderlich.
Die kardiale Magnetresonanztomografie (MRT) und CT-Koronarangiografie werden ambulant angeboten.

 

Unser kardiologisches Leistungsspektrum

nicht-invasiv

  • EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG
  • Echokardiografie (einschl. Stress- und transösophagealer Echokardiografie)
  • Betreuung von Patienten des gesamten Spektrums der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z.B. vor oder nach Ballondilatation/Stent-Implantation sowie nach koronarer Bypass- oder Herzklappen-Operation
  • Nachsorge/Programmierung von Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren, sowie von Event-EKG-Recordern
  • Kardiale Magnetresonanz-Tomografie (MRT) (in Kooperation mit der radiologischen Abteilung); unter Ruhebedingungen sowie mittels pharmakologischer Belastung
  • CT-Koronarangiografie (in Kooperation mit der radiologischen Abteilung)
  • Kardiologische/angiologische Diagnostik zur Narkosefähigkeits-Untersuchung
  • Gesundheits-Checkup einschließlich Labordiagnostik; Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

invasiv

  • Links- und Rechtsherzkatheter-Diagnostik und -Therapie (Koronarangiografie einschließlich Bypass-Darstellung; Ballondilatation - PTCA  (auch beschichtete Ballons) - sowie Implantationen von unbeschichteten und beschichteten  (Medikament-freisetzenden) Stents; bzw. als Vorbereitung zu einer Bypass- bzw. Herzklappen-Operation)
  • In Kooperation mit der Abteilung für Chirurgie: Implantation von Ein- und Zweikammer-Herzschrittmachern, von Defibrillatoren sowie von Event-EKG-RecordernLeistungsspektrum Angiologie

Unser Herzkatheterlabor

Herzkatheteruntersuchungen sind das Mittel der Wahl, wenn aufgrund der Beschwerden des Patienten und der Befunde vorangegangener Untersuchungen des Herzens (wie EKG, Ultraschall und Kernspintomografie) der Verdacht besteht, dass Herzkranzgefäße höhergradig verengt sind. Das Problem kann so näher abgeklärt und in der gleichen Sitzung gegebenenfalls auch behandelt werden.

Die Untersuchung des Herzens mit dem Katheter findet unter sterilen Bedingungen im Herzkatheterlabor statt. Der Patient ist bei Bewusstsein, die Einstichstelle des Katheters an der Leiste oder in der Ellenbeuge wird jedoch örtlich betäubt, um Schmerzfreiheit während der gesamten Untersuchung zu gewährleisten. Die Röntgenkontrast-Untersuchung der Herzkranzgefäße (diagnostische Koronarangiografie) dauert etwa 20 Minuten und kann meist ambulant erfolgen.

Sollte dabei festgestellt werden, dass Herzkranzgefäße hochgradig verengt oder verschlossen sind, kann meist im gleichen Eingriff die Therapie erfolgen, d.h. eine Gefäßaufdehnung mittels eines Ballons (Ballondilatation, PTCA), meist kombiniert mit dem Einsetzen von Gefäßstützen (unbeschichtete oder Medikament-freisetzende Stents). In Falle einer solchen Therapie bleibt der Patient ein bis zwei Tage zur Nachbetreuung stationär in der Klinik.

Die Kardiale Kernspintomograhie

Bei der kernspintomografischen Untersuchung des Herzens (Kardio-MRT) können - als Ergänzung zu vorherigen Untersuchungen wie EKG und Ultraschall - spezielle medizinische Fragen weiter abgeklärt werden. Neben der Durchblutung des Herzmuskels über die Herzkranzgefäße wird die Pumpkraft des Herzens genau beurteilt, sowie Areale eventuell abgelaufener Herzinfarkte exakt festgestellt. In vielen Fällen kann anhand der Beurteilung des Kardio-MRT-Befundes eine Herzkatheter-Untersuchung vermieden werden.

Das Kardio-MRT ist für den Patienten schmerzfrei und sehr schonend. Es kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Die Untersuchung in der MRT-‚Röhre‘ dauert je nach Aufwand etwa 30 bis 45 Minuten. Meist wird dem Patienten über eine Armvene ein Kontrastmittel zur besseren Darstellung des Herzmuskels und seiner Durchblutung verabreicht. Oft wird auch für wenige Minuten ein Medikament (Adenosin, ggf. alternativ Dobutamin) verabreicht, das eine körperliche Belastungssituation nachahmt.

Wir legen viel Wert auf Aus- und Weiterbildung!

Wir sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und in vollem Umfang in die Ausbildung der Medizinstudenten eingebunden. Eine gute Ausbildung aller Assistenzärzte ist uns entsprechend sehr wichtig. Hier finden Sie das aktuelle Curriculum für die Basisweiterbildung in den Gebieten Innere Medizin und Allgemeinmedizin.

Weiterführende Links

Das Team

  • PD Dr. med. Carsten Krüger
    Chefarzt

  • Prof. Dr. med. Feraydoon Niroomand
    Leitender Arzt Invasive Kardiologie/ Rhythmologie

  • Dr. med. Rüdiger Bischoff
    Ltd. Oberarzt

  • Dr. med. Andreas Baier
    Oberarzt

  • Dr. med. Iris Hohenadel
    Oberärztin

  • Adrian Willersinn
    Oberarzt

Weiterführende Informationen