Kardiologie & Angiologie
Chefarzt: PD Dr. Carsten Krüger

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sek-kardiologie@st.josefskrankenhaus.de

HERZlich Willkommen in der Kardiologie am St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Das Herzzentrum am St. Josefskrankenhaus bietet maßgeschneiderte Diagnose- und Behandlungsmethoden für jegliche Formen von Herzkrankheiten. Neben den klassischen Untersuchungsmöglichkeiten wie Sonographie oder EKG zeichnen sich die Kardiologen der Herzklinik mit einer besonderen Expertise im Bereich der invasiven Kardiologie aus. Deshalb verfügt das St. Josefskrankenhaus neben der Uniklinik über das einzige Linksherzkatheterlabor in Heidelberg. Hier können verengte Herzkranzgefäße sowie Herzrhythmusstörungen im minimal-invasiven Verfahren behandelt werden. Neben einer hochqualitativen Versorgung legt das St. Josefskrankenhaus besonderen Wert auf eine individuelle Patientenbetreuung in familiärer Atmosphäre - das Motto lautet Hightech mit Herz!

Diagnose- und Behandlungsspektrum Herzkrankheiten

Erkrankungen des Herzens können den Herzmuskel (Kardiomyopathien), den Herzrhythmus (Herzrhythmusstörungen), die Herzklappen (Klappenstenosen und -Insuffizienzen) oder die Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt) betreffen. Erkrankt das Herz, ist die Versorgung aller unserer Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen gefährdet. Die gemeinsame Endstrecke aller Herzerkrankungen bezeichnet man als Herzinsuffizienz. Wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung für Kardiologie ist die Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Herzkrankheiten aller Art. Über die allgemeine Innere Medizin hinaus werden folgende Leistungen angeboten: 

Diagnostik

  • Linksherzkatheter-Untersuchung

    Die Linksherzkatheter-Untersuchung wird durchgeführt, wenn Informationen über die Linksherzfunktion, die Funktion der Herzklappen und die Druckverhältnisse in der Aorta und im Herzen benötigt werden, z. B. bei Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit. Hierbei werden die Arbeitsdrucke im Herzen bestimmt. Diese geben entscheidende Hinweise über Defekte der Herzklappen oder des Herzmuskels. Darüber hinaus können Verlauf und Zustand der Herzkranzgefäße beurteilt werden. Anschließend kann Kontrastmittel gegeben werden, um das schlagende Herz im Röntgenstrahlengang sichtbar zu machen. So können die Beweglichkeit des Herzmuskels und seine Pumpleistung beurteilt und undichte Stellen an den Herzklappen sowie Engstellen der Koronargefäße gefunden werden. Falls nötig, kann eine Verengung bereits während der Untersuchung mithilfe einer Ballondilatation behoben werden.

  • Elektrophysiologische Untersuchung

    Die elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist eine spezielle Herzkatheter-Untersuchung. Sie dient meist der genauen Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die zum Beispiel in einem vorhergehenden EKG festgestellt oder durch Symptome wie Herzrasen auffällig wurden. 

  • Myokardbiopsie

    Bei der Myokardbiopsie wird eine kleine Gewebeprobe aus dem Herzmuskel genommen, um Speichererkrankungen des Herzens, so genannte Muskeldystrophien oder auch Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) zu erkennen.

  • Kardio-MRT und Stress-MRT

    Die Kardio-MRT ist eine Kernspintomographie des Herzens mittels einer Magnetröhre. Mit dem nicht-invasiven Verfahren lassen sich die Anatomie des Herzens, die Funktion der Herzkammern und Schäden des Herzmuskels anschaulich darstellen. Das Diagnoseverfahren ist für Patienten völlig strahlungsfrei und liefert Bewegtbilder des Herzens und der herznahen Gefäße in dreidimensionaler Darstellung. 

  • Computer-Tomographie der Herzkranzgefäße

    Bisher konnten die Herzkranzgefäße lediglich durch eine Herzkatheteruntersuchung beurteilt werden. Durch eine Computertomografie des Herzens (kurz: Cardio-CT oder Herz-CT) ist es nun auch nicht-invasiv möglich, die Herzkranzgefäße zu untersuchen und die Herzkranzgefäße hinsichtlich des Vorliegens von Ablagerungen und Einengungen zu beurteilen.

  • Echokardiografie (EKG) von außen durch den Brustkorb (TTE)

    Beim häufigsten Herzecho, der transthorakalen Echokardiografie (TTE), wird der Ultraschallkopf außen auf die vordere Brustwand gelegt. Die TTE ist ein einfaches und schnelles Verfahren, welches bereits viele Informationen über die Hohlräume des Herzens, die Herzklappen, den Herzmuskel und die Leistungsfähigkeit des Herzens liefert.

  • 3D-Abbildung des Herzens

    Mithilfe einer speziellen Ultraschall-Sonde ist eine dreidimensionale räumliche Darstellung des Herzens möglich. Sie wird vor allem zur Beurteilung der Herzklappen und bei Herzschwäche eingesetzt.

  • Doppler- und Farb-Doppler-Echokardiografie

    Eine Doppler-Echokardiografie macht den Blutfluss sichtbar, eine Farb-Doppler-Echokardiografie zeigt die Richtung des Blutflusses zudem in verschiedenen Farben. Dabei werden Schallwellen einer bestimmten Frequenz eingesetzt. Auch die Fließgeschwindigkeit des Blutes kann dabei gemessen werden. Dies macht zum Beispiel kleine Klappenfehler oder Löcher in der Herzscheidewand sichtbar.

  • Belastungs-EKG

    Ein Herzecho ist auch unter Belastung möglich. Bei diesem „Stressecho“ wird die Herzleistung durch körperliche Belastung auf dem Fahrradergometer gesteigert. Unter Belastung werden indirekt Zeichen einer gestörten Durchblutung der Herzkranzgefäße deutlich, zum Beispiel Bewegungsstörungen der Herzwand.

  • Schluckecho - EKG über die Speiseröhre (TEE)

    Bei der TEE (transösophageale Echokardiografie) wird ein Ultraschallkopf  mithilfe eines Schlauchs in die Speiseröhre eingeführt. Da die Speiseröhre nahe hinter dem Herzen liegt, kann diese Untersuchung genauere Bilder liefern als die Echokardiografie von außen.

  • Langzeit-EKG inklusive Frequenzvariabilität

    Beim Langzeit-EKG wird die elektrische Herzaktivität über einen längeren Zeitraum unter Alltagsbedingungen gemessen. Das ermöglicht die Diagnose von wiederkehrenden Störungen. Als Herzfrequenzvariabilität wird die natürliche Variation der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen bezeichnet.

  • Ereignisrekorder, auch implantierbar

    Ereignisrekorder (auch Event Rekorder oder Loop-Rekorder genannt) dienen der Diagnose bisher nicht erkannter Herzrhythmusstörungen, welche aufgrund ihrer Seltenheit durch ein Langzeit-EKG nicht erfasst werden können. Die Aufzeichnung von auftretenden Herzrhythmusstörungen erfolgt dabei automatisch.

Behandlung vor Herzerkrankungen

Erster Schritt in der Behandlung von Herzerkrankungen bildet eine ausgewogene medikamentöse Therapie. Die Kardiologen am St. Josefskrankenhaus verfügen über jahrelange Erfahrung in der medikamentösen Behandlung von Herz- bzw. Herzkreislauferkrankungen. Neben der klassischen Therapie werden auch hochmoderne interventionelle kardiologische Verfahren angeboten:

  • Bradykardie
  • Tachykardie
  • Herz-Schrittmacher
  • Interne Cardioverter Defibrillatoren (ICD)
  • Katheterablation von atrialen und ventrikulären Tachykardien, AV-(nodale)-Reentrytachykardien, Vorhofflattern, Vorhofflimmern
  • Occluder des linken Vorhofohr (LAA)

Hochmoderne Ambulanz

In der hochmmodernen Ambulanz für Innere Medizin finden die Sprechstunden der internistischen Kardiologie ein neues Zuhause. Durch den interdisziplinären Ansatz kann sich hier insbesondere der Diagnose und Therapieplanung bei Patienten mit komplexen Krankheitsbildern bestmöglich angenommen werden. Durch das Tür-an-Tür-Prinzip der Ambulanz hat das Ärzteteam die Möglichkeit, schnell Rücksprache zu halten und jeden Fall aus allen möglicherweise relevanten Blickwinkeln zu betrachten. Das Team der Ambulanz wiederum kümmert sich direkt nach der Diagnosefindung bei Bedarf um die Vergabe eines stationären Termins und koordiniert die Therapieplanung ebenso wie den Krankenhausaufenthalt sowie die eventuelle Anschlussbehandlung und Nachsorge.

PD Dr. med. Carsten Krüger
Chefarzt Innere Medizin, Kardiologie & Angiologie

Prof. Dr. med. Feraydoon Niroomand
Leitender Arzt Invasive Kardiologie/ Rhythmologie

Kontakt und Terminvereinbarung

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  • Unsere Sprechzeiten

    Allgemeine kardiologische/angiologische Sprechstunde
    Montag bis Freitag: 13.00-16.00 Uhr

    Rhythmologie-Sprechstunde
    Montag bis Freitag: 09.00-13.00 Uhr

    Herzkatheter-Sprechstunde 
    Montag bis Freitag: 08.00-16.00Uhr

    Elektr. Kardioversion / Schluckecho
    Montag: 09.00-12.00 Uhr oder nach Vereinbarung

    Schrittmacher-Ambulanz
    Mittwoch und Donnerstag: 13.00-16.00 Uhr odr nach Vereinbarung

Behandlungsschwerpunkte

glücklicher Patient der Kardiologie steht vor Bäumen

 

"Ich kann nur positives berichten, ich wurde freundlich in der Kardiologie empfangen. Die Schwestern haben sich rührend um mich gekümmert und der Arzt der bei mir den Eingriff vorgenommen hat - sehr kompetenter Arzt!! - hat mir schon beim Aufklärungsgespäch alles ganz genau erklärt und versucht mir meine Angst zu nehmen.Während dem Eingriff hat er beruhigend auf mich eingeredet!! Mein Fazit: Ich würde immer wieder in dieses Krankenhaus gehen. 5 Sterne - Danke an die Schwestern und meinen tollen Arzt!!

Dakop berichtet als Patient auf klinikbewertungen.de

Qualität schwarz auf weiß

 

Wir verfügen über die Zusatzqualifikation „Herzinsuffizienz“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Überwachungsmonitore

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Der Bereich der Kardiologie befindet sich deshalb in direkter Nähe zur Zentralen Notaufnahme sowie der Radiologie und der Angiologie. Dies garantiert im Notfall kurze Wege. In unseren Intermediate-Care-Betten können Patienten rund um die Uhr überwacht werden. Ebenso stehen erfahrene Anästhesisten und Intensivmediziner 24-Stunden zur Verfügung.

Weiterführende Links

Das Team

  • PD Dr. med. Carsten Krüger
    Chefarzt Innere Medizin, Kardiologie & Angiologie

  • Prof. Dr. med. Feraydoon Niroomand
    Leitender Arzt Invasive Kardiologie/ Rhythmologie

  • Dr. med. Rüdiger Bischoff
    Leitender Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

  • Dr. med. Iris Hohenadel
    Oberärztin Innere Medizin, Pneumologie und Allergologie

  • Adrian Willersinn
    Oberarzt Innere Medizin, Kardiologie

Weiterführende Informationen

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