Abteilung für Anästhesie & Intensivmedizin
Chefarzt: Dr. Markus Lüthgens

Dienstag bis Freitag 8:00 - 11:45 Uhr
T 06221 526-963
F 06221 526-509
sek-anaesthesie@st.josefskrankenhaus.de

Anästhesie-, und Intensivmedizin am St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am St. Josefskrankenhaus spielt eine wesentliche Rolle in der Patientenversorgung. Die Ärztinnen und Ärzte sorgen dafür, dass chirurgische Patienten ihre Operationen möglichst beschwerdefrei durchschlafen können oder dass Untersuchungen und Eingriffe bei wachen Patienten möglichst schmerzfrei verlaufen. In diesem Zusammenhang stehen modernste Methoden der Schmerztherapie, darunter dem individuellen Einsatz von Schmerzpumpen oder auch dem Setzen einer PDA für gebärende Frauen. Die interdisziplinäre Intensivstation (bestehend aus acht Intensivbetten und drei Überwachungsbetten) gehört außerdem in den Aufgabenbereich der Anästhesie. Dort werden schwerstkranke Patienten sowohl der operativen wie auch der internistischen Fachgebiete versorgt. Die organisatorische Leitung der Intensivstation obliegt der Anästhesie. Die Patienten werden mittels modernster Monitore überwacht und bei Bedarf auch verschiedene invasive und nicht-invasive Beatmungsformen angewendet. In enger Zusammenarbeit mit dem Nierenzentrum Heidelberg werden außerdem verschiedene Dialyse- und Nierenersatzverfahren durchgeführt.

Dr. med. Markus Lüthgens
Chefarzt

Facharzt für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin
Taucherarzt (GTÜM)

Kontakt und Terminvereinbarung

Abteilung für Anästhesie & Intensivmedizin
Sekretariat: Birgit Gutscher
Dienstag bis Freitag 8:00 - 11:45 Uhr
T 06221 526-963
F 06221 526-509
sek-anaesthesie@
st.josefskrankenhaus.de


Sprechstunden nach Vereinbarung

Unser Leistungsspektrum

  • Anästhesieverfahren

    Es kommen alle modernen Allgemeinanästhesieverfahren (Maskennarkosen, Larynxmaske, Intubationsnarkosen, total intravenöse Anästhesie) bis hin zur Videolaryngoskopischen oder bronchoskopischen Intubation bei Problempatienten zur Anwendung. Rückenmarksnahe Anästhesien, wie Spinalanästhesie und Periduralanästhesien werden ebenso durchgeführt.

    Spezialgebiet ultraschallgesteuerte Regionalanästhesieverfahren: sicher und organschonend! 

    Das Spezialgebiet der Anästhesieabteilung sind die ultraschallgesteuerten Regionalanästhesieverfahren peripherer Nerven und Nervengeflechte (Plexus). Darunter fallen axilläre, supraclaviculäre und interskalenäre Plexusblockaden der oberen Extremität, sowie Nervus femoralis-, Nervus ischiadicus-, Nervus saphenus-, Nervus cutaneus femoris lateralis Blockaden und der sogenannte Fußblock an der unteren Extremität, einzeln oder in Kombination und als Einmalinjektion oder mit Anlage eines Schmerzkatheters zur weiteren Schmerztherapie über die Operation hinaus. Somit können wir unseren Patienten eine sichere und organschonende Betäubung abgestimmt auf das Alter, Vorerkrankungen und die individuellen Wünsche anbieten. In unseren fünf Operationssälen stehen modernste Narkose- und Monitorgeräte zur Verfügung, um das höchste Maß an Sicherheit zur Überwachung der lebenswichtigen Funktionen von Herz, Kreislauf, Lunge und Gehirn zu gewährleisten.

    Das Wohlbefinden und die Schmerzfreiheit, sowie die Sicherheit unserer Patienten steht für uns an erster Stelle. Gerne steht das gesamte Team bei Fragen zur perioperativen anästhesiologischen Versorgung zur Verfügung.

    Wir bieten:

    • Anästhesiologische Versorgung
    • Prä- und postoperative Betreuung
    • Konsiliarische Betreuung
    • Intensivmedizinische Betreuung
    • Schmerztherapie

    Vollnarkose

    • Maskennarkose
    • Narkosen mit Larynxmasken
    • Narkosen mit endotrachealer Intubation
    • TIVA (total intravenöse Anästhesie)
    • Videolaryngoskopie
    • Bronchoskopische Intubation

    Regionalanästhesie

    • Spinalanästhesien
    • Periduralanästhesien
    • Interskalenäre Plexusanästhesien
    • Supraclaviculäre Plexusanästhesien
    • Axilläre Plexusanästhesien
    • N. femoralis Blockade / Katheter
    • ventrale -, distale N. ischiadicus Blockade / Katheter
    • N. cutaneus femoris lateralis Blockade
    • N. saphenus Blockade
    • Fußblock
    • Kombination aus Regional- und Allgemein-Anästhesieverfahren
      Katheteranlage zur Schmerztherapie
  • Schmerztherapie

    Alle unsere Patienten werden postoperativ schmerztherapeutisch nach individuellem Bedarf betreut.

    • Bei orthopädischen und unfallchirurgischen Patienten wird dies üblicherweise mittels eines Schmerzkatheters an peripheren Nerven realisiert. Routinemäßig werden bei Knie-Endoprothesen Nervus femoralis Katheter gelegt, bei bestimmten Operationen des oberen Sprunggelenks und des Fußes kommen Nervus ischiadicus Katheter zu Anwendung. Bei Operationen an der Schulter empfehlen wir die Anlage eines interskalenären Plexuskatheters.
    • Nach großen Baucheingriffen wird eine patientengesteuerte Schmerzpumpe eingesetzt, dann allerdings zur intravenösen Gabe oder über einen sogenannten Peridural-Katheter.
    • Als neue, nicht an einen venösen Zugang gebundene Variante der Patientenkontrollierten Schmerztherapie stehen uns seit kurzem entsprechende Pumpen zur Verfügung, die die Abgabe von Tabletten unter die Zunge ermöglichen, die eine sichere und schnelle, effiziente kabelunabhängige Schmerztherapie, gesteuert durch den Patienten selbst, zulassen.
    • Zur Überwachung der Schmerzbehandlung besteht ein Akut- Schmerzdienst, der die Patienten zweimal täglich visitiert, und auch bei Schmerzproblemen anderer Patienten angefordert werden kann.
    • Des Weiteren erfolgt auch die Schmerztherapie im Kreisssaal mittels Schmerzkatheter zur Geburt (PDK) durch unsere Abteilung. Ebenfalls werden von der Anästhesie Abteilung Therapiepläne bei chronischen Schmerzpatienten im gesamten Krankenhaus auf Anfrage erstellt. Eine privatärztliche Schmerzambulanz mit  Sprechstunde nach Vereinbarung wird vom Chefarzt und den Oberärzten geführt.
  • Intensivtherapie

    Auf der interdisziplinären Intensivstation bestehend aus acht Intensivbetten und drei Überwachungsbetten werden schwerstkranke Patienten sowohl der operativen wie auch der internistischen Fachgebiete versorgt. Die organisatorische Leitung der Intensivstation obliegt dem Chefarzt der Anästhesieabteilung. Die Behandlungsschwerpunkte der  anästhesiologischen Intensivstation liegen auf der postoperativen Betreuung von Patienten verschiedenster Fachdisziplinen. Jedoch werden auch Patienten nach Unfällen oder mit schweren Begleiterkrankungen auf unserer Intensivstation behandelt.

    Neben der Überwachung der Patienten mittels modernster Monitore und der Durchführung invasiver und nicht-invasiver Beatmungsformen werden Bronchoskopien, dilatative Tracheotomien und Anlagen von Picco Katheter durchgeführt. Nierenersatzverfahren sind ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit dem Nierenzentrum Heidelberg möglich. Konsiliarisch erfolgen durch die internistische Abteilung Herzechokardiografie und transösophageale Echokardiografie.

    Im Einsatz für schwerstkranke Patienten

    Unser Team ist mit modernsten technischen Hilfsmitteln rund um die Uhr für schwerstkranke Patienten im Einsatz. Dennoch steht nicht die Apparatemedizin sondern der Mensch im Vordergrund. Die Angehörigen können die Patienten nach Absprache rund um die Uhr besuchen und so aktiv in den Heilungsprozess miteingebunden werden.

    Wir bieten:

    • Blutgasanalysen
    • Bronchoskopien
    • Dilatative Tracheotomien
    • Ernährungstherapie
    • Nichtinvasive und invasive Beatmung
    • PICCO
    • Patientenkontrollierte Analgesie (PCA)
    • Ultraschalldiagnostik
    • Interdisziplinäre Infektiologische Visiten

     

  • Tauchtauglichkeitsuntersuchungen

    Gerne führen wir für Sie Tauchtauglichkeitsuntersuchungen nach GTÜM durch - bitte vereinbaren Sie hierfür Ihren Termin in Absprache über das Sekretariat der Anästhesie.

Unser Selbstverständnis

Die perioperative Betreuung der Patienten beginnt mit einem ausführlichen Aufklärungsgespräch, führt über moderne Allgemeinnarkosen und ultraschallgesteuerten Regionalanästhesieverfahren bis hin zur postoperativen Nachbetreuung im Aufwachraum oder der Intensivstation.

 

1. Präoperativ: Wir besprechen mit unseren Patienten mögliche Narkoseverfahren und beraten sie indivduell vor jeder Operation.

2. Intraoperativ: Während der Operation überwachen wir unsere Patienten intensiv. In allen fünf Operationssälen stehen modernste Narkose - und Überwachungsapparate zur Verfügung, um ein hohes Maß an Sicherheit für die Patienten bei der Überwachung der lebenswichtigen Funktionen zu gewährleisten.

3. Postoperativ: Im Rahmen der Nachsorge führen wir Visiten auf der Normalstation durch oder übernehmen die Betreuung auf der Intensivstation. Speziell orthopädische Patienten, die eine Knie-Endoprothese erhalten oder am Sprunggelenk operiert werden, erhalten postoperativ meist einen Schmerzkatheter, der über eine selbstgesteuerte Pumpe zur Schmerzausschaltung beiträgt. Auch nach großen Baucheingriffen wird eine Schmerzpumpe eingesetzt. Zur Überwachung der Schmerzbehandlung leisten die Anästhesisten des St. Josefskrankenhauses einen Akut-Schmerzdienst, der die Patienten regelmäßig besucht, bei Bedarf aber auch gerufen werden kann.

  1. Vor der OP
  2. Während der OP
  3. Nach der OP

Keine Angst vor der Narkose!

Vor jeder geplanten Operation besprechen wir mit unseren Patienten in einer vorbereitenden Sprechstunde alle möglichen Narkoseverfahren - individuell und auf Ihre Vorerkrankungen, Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt! Sie entscheiden nach der Beratung durch den Anästhesisten, welches Narkoseverfahren Sie gerne möchten - hier stehen uns vielfältige Verfahren zur Verfügung. 

Das Team

  • Dr. med. Markus Lüthgens
    Chefarzt

  • Dr. med. Christof Massing
    Leitender Oberarzt
     

  • Dr. med. Oskar Dres
    Oberarzt
     

  • Dr. med. Katja Klinger
    Oberärztin

  • Dr. med. Tünde Révész
    Oberärztin

Weiterführende Informationen