St. Josefskrankenhaus Heidelberg
Landhausstraße 25
69115 Heidelberg

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Tradition und Geschichte

Der heilige Vinzenz von Paul wirkte von 1581 bis 1660 in Südwestfrankreich als Seelsorger. Zusammen mit Louise von Marillac – der Namensgeberin des zum gleichen Orden gehörenden Hospizes in der Weststadt – gründete er 1633 einen Frauenorden, der sich „Filles de la Charité“ („Töchter der christlichen Liebe“) nannte. Die Schwestern widmeten sich den Kranken und Notleidenden in den Hospitälern sowie den Armen, den Waisen und psychisch Kranken. 1737 wurde Vinzenz von Paul heilig gesprochen.

Bis 2021 war das St. Josefskrankenhaus Heidelberg in den Händen der Freiburger Gemeinschaft der „Barmherzigen Schwestern“ vom heiligen Vinzenz von Paul. 1845 gegründet, waren 1938 bereits mehr als 1.800 Freiburger Vinzentinerinnen in den Krankenhäusern des Ordens tätig. Die neun deutschen Mutterhäuser der Vinzentinerinnen sowie das Stammhaus in Straßburg schlossen sich 1971 zu einer Föderation zusammen.

Über 130 Jahre St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Am 27. Oktober 1890 wurde unser Krankenhaus in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Mehr als 130 Jahre Geschichte stecken somit im St. Josefskrankenhaus, darunter viele Neu- und Umbauten, medizinische Neuausrichtungen und technische Weiterentwicklungen.

Was stets geblieben ist, ist der Grundgedanke der Krankenhausgründerinnen: Die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul kümmerten sich stets um kranke und hilfsbedürftige Menschen. Die Nächstenliebe ist bis heute in den Leitsätzen des St. Josefskrankenhauses verankert und im Alltag auf den Stationen spürbar.

Die Artemed Klinikgruppe als Trägerin kirchlich orientierter Häuser

Zum 1. Juli 2021 ging das St. Josefskrankenhaus Heidelberg an die Artemed über. Die Klinikgruppe aus dem oberbayerischen Tutzing verfügt über einen großen Erfahrungsschatz in der gleichermaßen erfolgreichen wie behutsamen Übernahme von Krankenhäusern mit einer christlich geprägten Tradition. 

„Christliche Maßstäbe und menschliche Zuwendung sind es, die die besondere Atmosphäre dieser Häuser prägen und einen erheblichen Beitrag zur Genesung der Patienten leisten“, weiß Artemed-Gesellschafter Prof. Dr. Rainer Salfeld. Diesen „Geist der Gründer“ gelte es mit einem hochmodernen Klinikbetrieb zu vereinen.

Kirchlich geprägte Häuser in der Artemed

2002
Krankenhaus Tabea Hamburg

1940 gegründetes ehemaliges Diakonissen-Haus für bis zu 75 Patienten

2007
Benedictus Krankenhaus Tutzing

1945 gegründet als Lazarett im Kloster der Missions-Benediktinerinnen Tutzing

2010
Eifelklinik St. Brigida

1909 gegründet durch den ortsansässigen Pfarrer mit Unterstützung der Ordensschwestern der Cellitinnen zu Köln

2012
Hospital zum Heiligen Geist Kempen

1390 testamentarische Verfügung über die Einrichtung eines "Gasthauses" für Kempen, ein "Hospital zum Heiligen Geist
1842 bauliche Fertigstellung des Krankenhauses

2016
Heilig Geist-Hospital Bensheim

817 erste urkundliche Eintragung der Klinik als "Pilgerhospiz"

2017
Klinik Vincentinum Augsburg

1904 eröffnet durch die Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul

2018
Psychosomatische Klinik
Kloster Dießen

2014 Erwerb des Klosters Dießen von den Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul, 2018 Neueröffnung der Klinik

2019
St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt

1882 errichtet als privates Krankenhaus durch die Dernbacher Schwestern

2020
St. Josefskrankenhaus Freiburg

1886 gegründet von den Ordensschwestern des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

Loretto-Krankenhaus Freiburg

1921 gegründet durch die Kongregation der Schwestern vom hl. Josef aus dem Kloster St. Trudpert im Münstertal

 

2021
St. Josefskrankenhaus Heidelberg

1890 gegründet von den Ordensschwestern des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

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