Fettabsaugung am St. Josefskrankenhaus Heidelberg
Zur Wiederherstellung der Symmetrie z.B. nach Tumorbehandlungen, kann eine Fettabsaugung sinnvoll sein. Es gibt unterschiedliche Methoden und bestimmte Voraussetzungen, die für eine Fettabsaugung gegeben sein müssen.
Voraussetzungen und Hautelastizität bei einer Fettabsaugung
Der Erfolg einer Fettabsaugung hängt stark von der Elastizität der Haut ab. Während sich die Haut bei jungen Patienten meist gut zurückbildet, kann es bei geringerer Spannkraft zu Verformungen oder schlaffer Haut kommen.
Methoden der Fettabsaugung
Eine Liposuktion kann unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden. Vor dem Absaugen wird eine spezielle Flüssigkeit in das Fettgewebe injiziert, um den Eingriff zu erleichtern. Neben der klassischen Technik gibt es auch moderne Verfahren wie:
- Vibrationsassistierte Liposuktion
- Ultraschall-gestützte Liposuktion
- Laser- oder Hochfrequenz-Liposuktion
Letztere Methoden haben zusätzlich einen hautstraffenden Effekt und sind besonders für Patienten mit erschlafftem Gewebe geeignet.
Mögliche Risiken und Nebenwirkungen bei Fettabsaugungen
Eine Liposuktion sollte ausschließlich von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden. Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Hämatome (Blutergüsse) und Ödeme (Schwellungen)
- Taubheitsgefühle und vorübergehende Sensibilitätsstörungen
- Infektionen, Thrombosen oder Embolien (selten)
- Hautunebenheiten oder Wellenbildung
Unsachgemäß durchgeführte Eingriffe können im schlimmsten Fall lebensgefährliche Verletzungen innerer Organe verursachen.
Vorbereitung und Nachsorge bei Fettabsaugungen
Vor der OP sollte auf Alkohol, Nikotin und blutverdünnende Medikamente verzichtet werden. Nach dem Eingriff werden Patienten in der Regel am selben Tag entlassen, müssen jedoch für zwölf Wochen spezielle Kompressionskleidung tragen, um das Ergebnis zu optimieren. In den ersten Wochen sollte auf Sport verzichtet werden.
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