Gynäkologie
St. Josefskrankenhaus Heidelberg
Chefarzt: Dr. Holger Kaufmann

T 06221/526-236
F 06221/526-622
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Dysplasiebehandlung im St. Josefskrankenhaus Heidelberg

Es gibt Veränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses in der Scheide oder an den Schamlippen, aus denen langfristig eine Krebserkrankung hervorgehen kann. Mögliche Anzeichen dafür sind z. B. Juckreiz, Hautveränderungen, Blutung oder Auffälligkeiten im Abstrich, der im Rahmen der Krebsvorsorge entnommen wird. Eine häufige Ursache sind Virusinfektionen mit dem HPV-Virus. Es gibt aber auch viele Veränderungen, die harmlos sind und mit speziellen Untersuchungen abgegrenzt werden können.

Behandlungsmöglichkeiten

Wir bieten zur Dysplasiebehandlung zahlreiche moderne und schonende Therapieverfahren an:

  • Örtliche medikamentöse Behandlung
  • Entfernung mittels elektrischer Schlinge (LEEP/LLETZ)
  • Ausschabung des Gebärmutterhalses und Gebärmutterhöhle
  • Gebärmutterspiegelung
  • Chirurgische Entfernung großflächiger Veränderungen

Ablauf der Dysplasiesprechstunde

In der Dysplasiesprechstunde betrachtet ein speziell ausgebildeter Arzt mit Hilfe einer Lupe (Video-Kolposkopie) die betroffenen Stellen. Es tut nicht weh und bietet die Möglichkeit, den Befund anhand der aufgenommen Bilder sofort zu besprechen. Neben einer Dysplasie können wir auch entzündliche Veränderungen, Infektionen wie z. B. Feigwarzen (Condylome) oder chronische Hauterkrankungen wie „Lichen sclerosus et atrophicus“ erkennen. In bestimmten Fällen kann eine Gewebeprobe oder die vollständige Entfernung des veränderten Bereiches notwendig werden.

Während der Regelblutung ist eine Untersuchung nicht möglich. Bitte bringen Sie zur Sprechstunde Ihre Medikamentenliste und die vorhandenen Abstrichergebnisse mit.

Weiterführende Informationen

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