Frontansicht des St. Josefskrankenhaus Heidelberg

St. Josefskrankenhaus Heidelberg GmbH
Landhausstraße 25
69115 Heidelberg

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Unser Corona-Sicherheitskonzept

Bestmögliche Versorgung für Rückenpatienten

St. Josefskrankenhaus Heidelberg, 15.12.2022

RNWSZ

St. Josefskrankenhaus Heidelberg und Heilig-Geist Hospital Bensheim gründen überregionales Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum zum Januar 2023

Längst sind Rückenschmerzen zur neuen Volkskrankheit geworden. Eine immer älter werdende Gesellschaft mit entsprechenden degenerativen Krankheitsbildern, gerade auch an der Wirbelsäule, tut ihr Übriges. Aber auch die jüngere Generation ist immer mehr betroffen. Gerade in Westeuropa führen zu viel Sitzen und zu wenig Bewegung vermehrt zu Schäden an den Bandscheiben. Um Rückenpatienten eine optimale Versorgung bieten zu können, gründen das St. Josefskrankenhaus Heidelberg und das Heilig-Geist Hospital Bensheim zum Januar 2023 ein neues überregionales Rhein-Neckar-Wirbelsäulenzentrum. Als Chefarzt und Zentrumsleiter des neuen überregionalen Wirbelsäulenzentrums mit den Standorten Heidelberg und Bensheim konnte Dr. med. Markus Eichler (Mitte) gewonnen werden. Mit ihm wechselt ein eingespieltes 10-köpfiges Team aus Fachärzten, Physician Assistants, OP- und Pflegekräften sowie eine Ambulanzleitung von der Schön Klinik Lorsch zu den Artemed Kliniken. Neben dem Chefarzt Dr. Markus Eichler setzt das Zentrum auf ein orthopädisch/traumatologisches Team mit jahrelanger Erfahrung wie den Leitenden Oberarzt Azad Zümrüt (links) und Oberarzt Marc Siddique (rechts).

In dem neuen und hochspezialisierten Wirbelsäulenzentrum kann neben dem Zweitmeinungsverfahren das gesamte Spektrum der Wirbelsäulentherapien für Erkrankungen aller Schweregrade angeboten werden. Dies umspannt konservativ-diagnostische Methoden, neurochirurgische Eingriffe bis hin zu rekonstruktiven Verfahren mit zentrumsgebundener komplexer Deformitätenchirurgie. Schwerpunkte bilden minimalinvasive (endoskopische) Verfahren, die Behandlungen von Bandscheibenvorfällen, Wirbelgleiten, Wirbelkörperentzündungen, Brüche, Wirbelsäulendegenerationen, Skoliosen, Morbus Bechterew sowie die Revisionschirurgie.

Mit Chefarzt Dr. Markus Eichler konnte hierfür einer der renommiertesten Wirbelsäulenchirurgen Deutschlands und der Region gewonnen werden. Nach seiner Wirbelsäulen-Schwerpunktausbildung an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg Schlierbach führte Dr. med. Markus Eichler die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie am Universitätsklinikum Mannheim. Später übernahm er als Chefarzt mit großem Erfolg die Leitung am Fachzentrum für Orthopädische Chirurgie Lorsch, modernisierte und zertifizierte das Angebot und baute das Spektrum der Wirbelsäulentherapien stetig aus. Durch sein Engagement in der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie (DWG) trägt er als zertifiziertes Mitglied zur Ausbildung von jungen orthopädischen und neurochirurgischen Wirbelsäulenchirurgen bei.

In Bensheim folgt er Dr. (H.) Janos Borgulya als Chefarzt, welcher zum Ende des Jahres altersbedingt ausscheiden wird. Dr. Borgulya wechselte 2018 zur Artemed Klinik und baute dort die Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie auf. Am Heidelberger St. Josefskrankenhaus entsteht nach der Neugründung des Zentrums für Dermatochirurgie im Oktober mit der Wirbelsäulenchirurgie nun ein zweiter großer Schwerpunkt. Das St. Josefskrankenhaus bietet mit seiner hochmodernen Radiologie samt 24/7-Bildgebung einschließlich CT und MRT, Chirurgie, Notfallambulanz sowie Anästhesie und Intensivmedizin über beste Voraussetzungen für einen Wirbelsäulenstandort.

 

Zwei Standorte – ein zentral organisiertes Zentrum

Dr. Benjamin Behar, geschäftsführender Direktor der Artemed Kliniken, ist sich sicher, mit dem überregionalen Wirbelsäulenzentrum ein ideales Konzept für Rückenpatienten im Kreis Rhein-Neckar und der Bergstraße gefunden zu haben. „Wir möchten unseren Patienten möglichst einfache Wege bei gleichzeitig bestmöglicher medizinischer Versorgung bieten. Patienten können ganz einfach per Mail, Telefon oder über unser Online-Buchungstool einen Termin an dem für sie am besten zu erreichenden Standort vereinbaren. Beide Standorte verfügen über hochmoderne Möglichkeiten der Diagnostik. Sollte eine Operation nötig werden, wird im zentral organisierten Zentrum entschieden, welcher Operateur und welcher Standort für die OP des jeweiligen Patienten am besten geeignet ist. So stellen wir sicher, dass für das spezifische Krankheitsbild des Patienten immer der bestmögliche Operateur auch operiert und die technischen Voraussetzungen optimal sind“, konstatiert Dr. Behar.

Chefarzt Dr. Eichler freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Durch seine Tätigkeit in der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft hat er bereits über Jahre Kontakte zu den verschiedenen Abteilungen für Wirbelsäulenchirurgie der Artemed Kliniken geführt. Mit über 10 Standorten sind die Artemed Kliniken einer der führenden Anbieter für Wirbelsäulenchirurgie in Deutschland. Für Dr. Eichler einer der entscheidenden Wechselgründe:

„Ich verfolge die Entwicklung der Artemed-Häuser schon seit vielen Jahren. Kaum eine andere Gruppe investiert derzeit so viel in hochmoderne Medizintechnik. Man erkennt schnell, dass ein hochdynamisches Leitungsteam an der zeitnahen Umsetzung von patientenorientierten Projekten interessiert ist und sich nicht scheut, ´Neuerungen zu denken´. Im Gegensatz zu vielen anderen Standorten wird weder in Bensheim noch in Heidelberg eingespart, sondern konsequent investiert, damit dem Patienten ein Höchstmaß an pflegerischer, medizinischer und technischer Sicherheit geboten werden kann. Dies spiegelt sich in dem rasanten Ausbau des Standortes Bensheim seit 2018 und nun auch in Heidelberg wider.

Ich freue mich unheimlich darauf, künftig wieder in einem Umfeld arbeiten zu können, wo eine abteilungsübergreifende Medizin möglich ist. Neben den technischen Voraussetzungen bieten für mich das St. Josefkrankenhaus und das Heilig-Geist Hospital als gemeinsames Zentrum darüber hinaus noch weitere entscheidende Vorteile gegenüber einer Fachklinik: In beiden Häusern stehen rund um die Uhr hochspezialisierte Kollegen wie Anästhesisten, Intensivmediziner, ein tolles Team aus Chirurgen, Radiologen und Internisten mit hoher Expertise zur Absicherung auch älterer Patienten mit Nebenerkrankungen zur Verfügung - ein entscheidender Vorteil.

Des Weiteren bin ich froh und dankbar, dass ich mein eingespieltes Team für diese neue Herausforderung gewinnen konnte. Dies alles ermöglicht unseren Patienten und Angehörigen sichere, kurze und effiziente Wege mit dem Ziel der optimalen Vorbereitung, Durchführung, Nachsorge, Service und Betreuung.“

Am 12. Januar hält Dr. Eichler einen Vortrag im Rahmen des Heidelberger Patientenforums. Das Thema lautet „Volkskrankheit Rückenleiden – wann der Schritt zur OP sinnvoll ist.“ Beginn ist um 18.00 Uhr im Refektorium des Heidelberger St. Josefskrankenhauses. Alle Interessierten sind hierzu recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

www.rhein-neckar-wirbelsäulenzentrum.de

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